Donnerstag, 28. April 2016

Zweirad Shopping Tour

Auf meiner Tour vom Büro Zum Zweiradcenter nutzte ich die Zeit und Gelegenheit um noch ein paar Eindrücke zu sammeln. Am Spreekanal ging es noch etwas beschaulich zu.

Mauerrest am Märkischen Museum

Das Märkische Museum ließ ich rechts liegen und überquerte an der Janowitzbrücke die Spree. Über die Schillingstraße gelangte ich zur Karl-Marx-Allee.

Prachtstraße Karl-Marx-Allee

Zwischen dem Strausberger Platz und dem Frankfurter Tor säumen imposante Gebäude  im Stil des Sozialistischen Klassizismus beide Seiten der Pracht-Allee. Ich zog es vor lieber auf dem Weidenweg weiter zu radeln.

Bike Café
Comic Strip an der Hausfassade

Zwischen dem Strausberger Platz und dem Frankfurter Tor säumen imposante Gebäude  im Stil des Sozialistischen Klassizismus beide Seiten der Pracht-Allee. Ich zog es vor lieber auf dem Weidenweg weiter zu radeln.

Trotz des großen Angebots zog ich mit leeren Händen weiter

Trotz der riesen Auswahl, fanden sich nicht die richtigen Reifen und ich musste mit leeren Händen weiter ziehen. Ohne jetzt große Umwege in Kauf zu nehmen folgte ich der Danziger Straße bis zur Prenzlauer Allee.

Boxbike der Spezialist für Falträder

Die Auswahl des kleinen Fahrradladens "Boxbike" war zwar etwas bescheidener dafür aber genau auf den Bedarf von Falträdern zugeschnitten. Hier erstand ich dann endlich die richtigen Reifen. Auf dem Weg zu meiner Berliner Unterkunft machte ich noch einen kurzen Abstecher in der Kulturbrauerei.

Kulturbrauerei
Berlin on Bike
"Adam und Eva"
Mauerweg an der Schwedter Straße

Alle Fotos von der Shopping Tour findet ihr in meinem Fotoalbum Berlin



Neue Schlappen fürs Kleine Schwarze

Seit Juli vergangenen Jahres ist das Brompton mein treuer Begleiter. Fast täglich ist es im Einsatz. Nur bei Eis und Schnee weiche ich auf öffentliche Verkehrsmittel aus. Beim regelmäßigen Gebrauch bleibt der Verschleiß nicht aus. Nach sechs Monaten waren neue Bremsbeläge fällig. Vor einem Monat bekam es neue ergonomische Lenkergriffe von SQlab, weil die Moosgummigriffe anfingen sich aufzulösen. Die mit Heißkleber gesicherten Griffe ließen sich nur schwer vom Lenker abziehen. Bevor die Neuen montiert werden konnten, mussten die Klebereste restlos entfernt werden. Nach einem Ausweichmanöver schlitterte ich in die Straßenbahnschienen und beschädigte mir dabei die Flanke des hinteren Reifens. Auf der Suche nach 16" Pneus fand ich im Netzt ein unschlagbares Angebot im Zweiradshop Stadler. Weil ich mir die Filiale "Zur Rinderauktionshalle" im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sowieso gerne einmal anschauen wollte, machte ich nach Feierabend einen Ausflug dort hin. Ich staunte nicht schlecht als ich mein Ziel erreichte. Die Zweigstelle befand sich in der ehemaligen Rinderauktionshalle. Auf einer Fläche von 15.000m² bleibt kaum ein Wunsch für Radler offen. Mit einem Paar "Marathon Plus" von Schwalbe für 39,98€ verließ ich den Laden. Leider stellte sich dann später bei der Montage heraus, dass die neuen Reifen (16 x 1.75) nicht passten. Da der Laden die richtigen 16ner (16 x 1.35) nicht im Programm hatte, wurde mir tags drauf der Kaufpreis erstattet. Bei Boxbike an der Prenzlauer versuchte ich erneut mein Glück. Zu meinem Leidwesen zum doppelten Preis. Aber sie passten! Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Fahrkomfort der neuen Reifen.

neue Lenkergriffe von SQla
als Schienenfahrzeug ungeeignet
daneben gegriffen! Falsche Größe 16 x 1.75
die Neureifen (16 x 1.35) rollen gut und auch mit den Bremsen bin ich zufrieden

Auf der Suche im Netzt nach den richtigen Reifen fand ich bei den Bromptonauten interessante technische Dinge über Kleinräder.

Dienstag, 19. April 2016

Altes Museum Berlin

Zeit für einen neuen Museumsbesuch. Ebenfalls auf der Museumsinsel beheimatet ist das Alte Museum, wo die Antikensammlung der staatlichen Museen Berlins untergebracht ist. In den Räumen des Hochparterres sind Skulpturen aus Ton, Stein und Bronze, Friese, Vasen sowie Goldschmuck und Silberschätze der griechischen Antike beherbergt. In der Rotunde sind zurzeit die Nachbildungen der Giebelfiguren des Aphaia-Tempels ausgestellt, die die Trojanischen Kriege darstellen.

früh morgens noch geschlossen
am Nachmittag hatte ich mehr Glück im Alten Museum
gleich nach dem Betreten, begrüßten mich
 zwei freundlich lächelnde Mädchen
Kopf der Athena im Typus Velletri
Blick in die Rotunde mit den Giebelfiguren des Aphaia-Tempels
Greif ins rechte Licht gerückt
Persischer Prunkhenkel
der Zutritt in das Obergeschoss der Rotunde ist leider versperrt

Neben den zahlreichen Kulturgütern aus der Römerzeit sind im Obergeschoss auch Kunstschätze der Etrusker untergebracht.

mehr Bilder aus dem Alten Museum und weiteren Berliner Museen

Alte Nationalgalerie Berlin

Nach meinem Besuch im Alten Museum blieb mir noch genügend Zeit, um noch einen Blick in die Alte Nationalgalerie zu werfen. Sie beherbergt eine der schönsten Sammlungen mit Gemälden und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg.

wie schon im Alten Museum, empfingen mich
zwei nette Damen gleich hinter dem Eingang
eines meiner Lieblingsstücke: die Plastik
"der Teufel" von Thomas Theodor Heine
neben den Skulturen gab es auch noch jede Menge...
...große und kleine Bilder zu bewundern

Neben den Großen Schinken lief man Gefahr die kleinen Bilder von Spitzweg fast zu übersehen. In dem Saal, in denen die Bilder von Caspar David Friedrich ausgestellt sind, hängen auch die beiden restaurierten Bilder "Der Mönch am Meer" und "Die Abtei im Eichenwald" wieder in der Ausstellung. Interessant für mich war die Dokumentation der Restaurierung. Gegenüber den Gemälden hingen Repliken der Gemälde vor der Überarbeitung.

Mehr Bilder zum Besuch der Alten Nationalgalerie und weiteren Berliener Museen

hier geht es zum virtuellen Rundgang durch die Alte Nationalgalerie im Art Project

Mittwoch, 6. April 2016

Mit dem Klapprad nach Kappeln

Bei dem schönen Wetter am letzten Sonnabend fassten wir spontan den Entschluss mal wieder einen Ausflug mit den Klapprädern zu unternehmen. Für den Sonnabend war es leider schon zu spät, da noch so einiges auf dem Programm stand. Am Sonntag machten wir uns dann nach dem Frühstück auf dem Weg. Ohne große Hast packten wir unsere Falträder in unseren Kleinwagen und fuhren an die Schlei nach Kappeln. nur wenige Meter vom Zentrum fanden wir einen gebührenfreien Parkplatz direkt an der B203.

Mühle Amanda
ehemalige Amtsgericht
das Rathaus von Kappeln
links die Buchhandlung Gosch und im Hintergrund die St. Nikolai Kirche

Zunächst kurvten wir mit unseren kleinen Rädern ein wenig durch die Altstadt. Die historische Mühle Amanda, das ehemalige Amtsgericht sowie das Rathaus wollten wir nicht auslassen. Danach ging es durch die Schmiedestraße zum Rathausmarkt. Da wegen des verkaufsoffenen Sontag viele Leute unterwegs waren, schoben wir unsere Räder durch die Einkaufsstraße. Hinter der Kirche Sankt Nikolai konnten wir wieder in die Pedale treten. Am Schleiufer angelangt wendeten wir uns zunächst nach Norden. Als wir nach knapp 1,5km auf die B199 stießen, machten wir kehrt und entschieden uns lieber Richtung Süden nach Arnis zu radeln. Wir wollten nur ungern an einer stark befahrenen Straße fahren. Wieder ging es vorbei am Hafen, wo ein Angler neben dem Anderen stand und Heringe aus der Förde zu fischten. Auch auf dem Wasser tummelten sich zahlreiche Petrijünger in ihren Booten. Die Fisch die nicht am Angelhaken landen, werden in den Reusen vom Heringszaun gefangen. Wenige Meter hinter der Klappbrücke stehen auf den Abstellgleisen ausrangierte Eisenbahnwaggons und warten auf ihre Restaurierung. Ein Stückchen weiter passieren wir den Museumshafen.

Angler in Angeln angeln Hering
heute kein Tickeverkauf
der Museumshafen

Dann verlässt der Wanderweg das Schleiufer und verläuft zwischen Feldern und Wiesen. Auf den Schotterwegen fährt es sich mit den kleinen 16" Reifen nicht gerade angenehm. Bei Arnis erreichen wir wieder feste Straßen. Ab dem Fähranleger fahren wir wieder am Uferweg. An dem Restaurant "Strandhalle" müssen wir absteigen, da der Weg mitten durch den Biergarten führt. Nach einem knappen Kilometer führt der Weg wieder weg vom Ufer zwischen die Hügel und Felder. Bei Grödersby fahren wir an der Straße weiter und biegen hinter Haberwedt Richtung Lindaunis ab. Auf der etwa 10km langen Strecke ist es recht hügelig.

durch Feld und Wiesen
das Rathaus von Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands
der Hafen von Arnis
Achtung Kellner kreuzt den Radweg

Als wir Lindaunis erreichen ist die einspurige Klappbrücke hochgeklappt und verwehrt uns die Weiterfahrt. Was wir dazu nutzen eine Erfrischung im Gasthaus "Zur Schleibrücke" zu bestellen. Während wir genüsslich unser Alsterwasser trinken, wächst die Autoschlange vor der Brücke an. Als wir unsere Gläser geleert haben, hat sich der Stau aufgelöst. Wir entscheiden uns aber auf den gleichen Weg wieder nach Kappeln zurück zu fahren. Dort stärken wir uns im Restaurant Cameo, bevor es wieder auf den Heimweg geht.

bei Lindaunis war Schluss

Alle Fotos von dem Ausflug nach Kappeln findet ihr im Online Fotolabum

Mittwoch, 23. März 2016

Berliner Luft

die Kettenführung beim Brompton

Als ich mich gestern auf den Weg in meine Unterkunft machen wollte und auf mein Fahrrad schwang, stellte sich schnell ein Fahrgefühl ein, das sich nach platten Reifen anfühlte. Ein Blick nach hinten bestätigte dann meine Befürchtung. Würde es ausreichen nur Luft nach zu pumpen oder musste ich am Straßenrand den Reifen flicken? Ich hatte Glück und kam mit einer Füllung Berliner Luft  bis an mein Ziel. Aber deutlich konnte war das Zischen zu hören, was durch das Entweichen der Luft aus dem Hinterrad entstand. Da es geregnet hatte und die Reifen nass waren, konnte man dank der Blasenbildung die Schadstelle auch deutlich sehen. Das Prompton mit seiner Kombination aus Ketten und Nabenschaltung hatte ich noch nie zerlegt. Also machte ich mir vorsorglich Schnappschüsse von der Kettenführung am Hinterrad. Auch bei der Demontage prägte ich mir die Details ein. Das Flicken war wieder Routine und schnell erledigt. Bei der Gelegenheit reinigte ich das Rad gleich etwas gründlicher. Die Montage verlief trotz Fotos etwas fummelig aber erfolgreich. Die anschließende Probefahrt um den Block war ohne Auffälligkeiten. Die Schaltung brauchte keine Nachjustage. Etwas enttäuscht war ich dann doch. Hatte man mir beim Kauf des Rades doch versichert, dass die Originalreifen pannensicher seien.

überall gut gerüstet

Mittwoch, 16. März 2016

Spreetour zum Pläntnerwald

Auf meinen Erkundungsfahrten durch die Berliner Stadtteile bin ich schon des Öfteren an der East Side Gallery vorbei gekommen. Auch heute auf dem Weg zum Pläntnerwald unterbrach ich meinen Ausflug. Es lohnt sich immer wieder einen Blick auf die Kunstwerke an der Mauer zu bewundern, die einst Ost- und West-Berlin getrennt hat. Seit ein paar Tage fiel mir auf, dass ein Teil der Open-Air-Gallery mit einem Gitter abgesperrt war. Auf einigen der Kunstobjekte hatte Besucher ihre Botschaften hinterlassen.

Mauer hinter Gitter
Grußbotschaften aus aller Welt
Seitenwechsel

An der Oberbaumbrücke wechselte ich dann an das Südufer der Spree. Gleich hinter dem Landwehrkanal kreuzte der Flutgraben meinen Weg. Im angrenzenden Grünstreifen, dem "Schlesischem Busch" steht ein alter Wachturm an der ehemaligen Grenze.

Flutgraben
DDR-Wachturm

Das letzte Stück ging es durch den Treptower Park vorbei am Sowjetischen Ehrenmal und der Archenhold Sternwarte. Kurz darauf erreichte ich das Ziel meines Tagesausflugs, den Spreepark. Der ehemalige einzige Vergnügungspark der DDR liegt heute vergessen im Norden des Pläntnerwald, wo er dem Verfall preisgegeben ist. Ab und zu wird das Riesenrad in Bewegung gesetzt, damit es nicht gänzlich einrostet.

vergessener Spreepark
es dreht sich noch
Nach einem letzter Abstecher an der Insel der Jugend fuhr ich Schnurstracks zurück in meine Berliner Unterkunft, weil ich noch einige dringende Einkäufe zu erledigen hatte.

Insel der Jugend