Dienstag, 13. März 2012

Radreise-Messe

Am ersten Wochenende im März fand im CCH in Hamburg die ADFC Radreise-Messe. Da wir in den letzten Jahren mit unseren Rädern auch regelmäßig in den Urlaub fahren, fanden wir es eine gute Idee uns dort einmal umzusehen und Anregungen zu sammeln. Zunächst schauten wir uns allerdings einmal die neuen Trends bei den Fahrrädern an und wollten einmal die Gelegenheit nutzen ein Liegerad Probe zu fahren. Allerdings hatten schon andere Besucher die gleiche Idee. Entsprechen lang war die Wartezeit. Weshalb wir dann von eine Probefahrt absahen und uns nur ein wenig die Besonderheiten eines solchen Rades am Messestand erklären ließen. Anschließend sammelten wir noch Prospekte an den verschiedenen Reiseständen ein und erstanden eine Radwanderkarte zum Messevorzugspreis. Nach Abschluss des Messebesuchs schwangen wir uns auf unsere Drahtesel und unternahmen noch einen kleinen Ausflug entlang der Alster bis nach Wellingsbüttel.


Tandemkombi
Dreiräder für große...
...und kleine Leute
Im großen Gedränge fand ich nur eine kleine
Lücke für einen unscharfen Schnappschuss

Sonntag, 22. Januar 2012

Hafenbummel mit nassen Füßen

Als gestern in N3 Fernsehen vor einer Sturmflut gewarnt und wieder mal die Autofahrer darauf hingewiesen wurden ihr Fahrzeuge nicht am St. Pauli Fischmarkt abzustellen, wollten wir heute mal sehen wer sich die Warnung zu Herzen genommen hat. Leider blieb unsere Sensationslust unbefriedigt. Das Wasser reichte zwar genau bis zur Oberkante der Kaimauer aber außer einer größeren Pfütze, die man weitläufig umgehen musste, war der Fischmarkt trockenen Fußes begehbar. Lediglich wer auf den Anleger vor der Fischauktionshalle wollte lief Gefahr sich nasse Socken zu holen. Immer wenn ein Schiff vorbei fuhr, spritze das Elbwasser durch die Lücken in den Planken kleine bis mittlere Fontänen. Wer nicht aufpasste holte sich schnell nasse Füße.

gutes Timing und Geschick bewahren vor nassen Füßen
hoch und trocken im Stilwerk


Nach einem kurzen Abstecher im Stilwerk, wo wir uns für eine Weile vor dem Regen unterstellten, bummelten wir weiter über die Ladungsbrücken zum Gewürzmuseum in der Speicherstadt. Der Regen hatte zwar nicht nachgelassen, doch durch den Rückenwind peitschte er uns nicht mehr direkt ins Gesicht. Im neu eröffneten Gewürzmuseum gab es leider nichts wesentlich Neues zu entdecken. Worauf wir uns rasch wieder auf den Heimweg machten und  es uns bei einem heißen Tee auf der Couch gemütlich machten.

unter der neuen Adresse alles beim Alten
mehr Bilder vom Hafenbummel

Sonntag, 15. Januar 2012

Bremerhaven

Bisher dachte ich Bremerhaven sei keine Reise wert und so hat mich bisher auch nicht dort hingezogen. Eine Stadt ohne historischen Stadtkern und Schiffe gibt es ja auch hier im Hamburger Hafen jede Menge. Doch nun habe ich meine Meinung geändert. Bei sonnigem Wetter ging es am vergangenen Sonntag an die Weser und ich war schlicht begeistert, was diese Stadt zu bieten hat. Wer an der Waterkant entlang marschiert findet viele Sehenswürdigkeiten, die zum verweilen einladen.

Zoo am Meer
 
Hotelturm mit Aussichtsplattform gleich daneben das Klimahaus

Unweit des Zoos am Meer befindet sich das Klimahaus, in dem man entlang des achten Längengrades die Klimazonen der Erde durchwandern kann. Direkt daneben erhebt sich der Hotelturm des Atlantic Sailcity. Mit dem Aufzug gelangt man auf die Aussichtsplattform, von wo man einen weiten Blick über die Stadt und den Fluss hat. Wer sich für die Schifffahrt interessiert der findet im Museumshafen viele historische Schiffe und gleich im Anschluss das Schifffahrtsmuseum. Gleich neben findet man das Shoppingcenter Mediterraneo sowie das Auswandererhaus. Da das Wetter so schön war und die Zeit einfach zu knapp, haben wir uns für unseren ersten Besuch in Bremerhaven auf die Sehenswürdigkeiten im Freien beschränkt. Natürlich durfte dabei auch kein Abstecher zum Seehafen nicht fehlen.

 

Ein kleines Rätsel zu Abschluss, wer kann mir sagen wofür die Buchstaben B und H stehen, die am Wettertelegrafen angebracht sind. Es sind weder die Initialen der Ausflügler noch die von BremerHaven.

Die Windsemaphoren von Cuxhaven (links) und Bremerhaven (rechts)


Die Lösung: nach dem ich herausgefunden habe, dass die Wettertelegraphen korrekt eigentlich Windsemaphoren heißen, fand ich auch den Hinweis zu den Buchstaben. B steht für Borkum und H für Helgoland. Näheres unter Wikipedia.

weiter Fotos von unserem Ausflug nach Bremerhaven

Samstag, 14. Januar 2012

Kiekeberg

Ein Besuch im Freilichtmuseum Kiekeberg

Mehr aus Zufall sind wir am letzten Sonnabend Nachmittag im Freilichtmuseum Kiekeberg gelandet, denn eigentlich wollten wir uns den Geflügelhof anschauen von dem wir unsere Putenbrüste und Hähnchenschenkel beziehen. Aber weil uns die Verkäuferin in unserem Laden einen falschen Termin für den Tag der offenen Tür genannt hatte, haben wir uns die Nase gestoßen. Damit der Ausflug in den Landkreis Harburg nicht ganz vergeblich war, statteten wir dem Freilichtmuseum Kiekeberg einen Besuch ab. Auf dem 12 Hektar großem Gelände stehen über 30 historische Gebäude mit originaler Inneneinrichtung. In den Ställen der alten Bauernhäuser findet man sogar Kühe und Schweine. Frisches, lebendes Geflügel gab es auch noch zu sehen. Allerdings ist das Schlachtfest erst am nächsten Sonntag.

bis nächsten Sonntag

noch ein paar mehr Fotos vom Kiekeberg

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Orignal Dresdener Stollen

In den Supermärkten gibt es schon Weihnachtsgebäck zu kaufen. Leckere Lebkuchen, Spekulatius und Christstollen. Da ich weiß dass Stollen einige Wochen Ruhezeit benötigen bis man sie verzehren darf, habe ich mal wieder darüber nachgedacht mich an original Dresdener Stollen zu versuchen. Meine vorangegangenen Backversuche waren bis auf das Stollenkonfekt nicht gerade von Erfolg gekrönt. Nach einer längeren Phase der Rezeptrecherche im Internet habe ich mich dann entschlossen es in diesem Jahr sein zu lassen und doch lieber einen fertigen vom Bäcker zu kaufen. Aber wenn schon denn schon, direkt von einem Bäckerladen elbaufwärts in Dresden. So haben wir uns vor einigen Tagen nach Dresden aufgemacht und für zwei Nächte in eine Pension am Stadtrand einquartiert. Von dort unternahmen wir dann ausgedehnte Spaziergänge durch das Elbflorenz. Leider reichte die Zeit nicht um alle Sehenswürdigkeiten ausführlich zu erkunden. So haben wir uns vorgenommen der schönen Stadt irgendwann einen weiteren Besuch abzustatten. Den Stollen haben wir  natürlich nicht vergessen und damit wir ihn nicht vorher vernaschen erst einmal gut weg gepackt.

eine beliebte Sehenswürdigkeit die Frauenkirche in der
inneren Altsatdt am südlichen Elbufer von Dresden

für ein paar Schnappschüsse von Dresden fand sich doch noch eine Gelegenheit

Dienstag, 11. Oktober 2011

Im Süden von der Elbe…

Das Wetter versprach Besserung, also rafften wir uns von unserer Couch auf und unternahmen spontan einen kleinen Ausflug in der vergangenen Woche. Bei unserer Tour in den Süden der Elbe, trafen wir auf ein merkwürdiges Gespann. 

beliebtes Verkehrsmittel für die Besucher von Dresden

Wie viel PS kann man wohl aus einem Zylinder rausholen und was verbraucht der so? Fragen hab' ich mich nicht getraut, weil ich das Fachgespräch der "Kutscher" nicht unterbrechen wollte. Da wir außerdem gerade einen ausgedehnten Rundgang durch die südliche Altstadt hinter uns hatten, mussten wir uns erst einmal um unsere eigenen Kraftstoffreserven kümmern.

Das Teil wiegt ungefähr 180 kg und ist durch ein Elektromotor unterstütz. Fährt sich super und ziemlich wendig. Ideal in der Stadt.
 

Freitag, 30. September 2011

Knopfzerbrechen

Die Bettelampeln für Radfahrer und Fußgänger (Amtsdeutsch: Anforderungslichtzeichenanlage) nerven mich, seit dem man sie zunehmend häufiger auch an den normalen Kreuzungen installiert. Etwas irritiert beobachtete ich neulich eine Passantin, die nicht mit ihrer Hand die gelbe, buckelige Fläche berührte, sondern unter dem Kasten auf Irgendetwas drückte, wobei die Leuchtmeldung "Signal kommt" prompt aufleuchtete und nicht erst nach drei Sekunden Verzögerung. Neugierig geworden, warf ich einen Blick unter den Sensorkasten und fand dort gut versteckt tatsächlich einen klassischen Knopf zum Drücken, der mir freundlich entgegen grinste. Nun frage ich mich warum gibt es das Sensorfeld und verbirgt den Knopf an der Unterseite?

der gut versteckte Druckknopf...
...lacht an der Unterseite
Der Knopf an der Unterseite ist zum Anfordern des Blindensignals. Wird dieser nicht betätigt bleibt das Suchsignal auch bei Grün aktiv. Bei Betätigung erklingt mit Grün auch der Gehton. Der Pfeil gibt dem Blinden die Gehrichtung vor.