Dienstag, 7. August 2018

Mein kleines schwarzes Quietscheentchen


Es quietschte schon eine ganze Weile irgendwo an meinem "Kleinen Schwarzen". Weil ich es nicht mehr so häufig nutze wie zu meinen Berlin-Zeiten, war ich mit der Suche nach der Ursache auch etwas nachlässig. Anfangs habe ich noch mit viel Akribie dabei die Geräuschquelle ausfindig zu machen. Weil jedoch die Überprüfung der möglichen Fehlerquellen nichts brachte, ließ mein Forscherdrang mit der Zeit nach.

Bis mich neulich der Ehrgeiz packte. Die Häufigkeit des nervigen Geräuschs nahm mit der Trittfrequenz zu. Allerdings quietschte es auch, wenn ich nur rollte. Noch einmal checkte ich alle Lager und beweglichen Teile rund um den Antrieb und der Laufräder. Ohne Erfolg! Auch der kurzfristige Austausch des Sattels ließ keine Ruhe einkehren. Als es beim Fahren auf einer kopfsteingepflasterten Straße besonders laut und auffällig wurde, geriet der Gummipuffer an der Schwinge des Hinterrades in den Fokus meines Verdachts.

Sollte hier die Ursache für das nervige Quietschen liegen?

Gleich nach der Testfahrt zerlegte ich das Teil. Die Schraube wies verdächtig blank gescheuerte Stellen auf. Nach der Reinigung mit einem Lappen schmierte ich den Bolzen mit etwas Vaseline ein und schraubte alles wieder zusammen. Mit Spannung drehte ich eine erste Runde um den Block. Es blieb angenehm leise, auch auf  dem  holprigen Parkplatz der benachbarten Krankenkasse. Endlich ist Ruhe.

Freitag, 15. Juni 2018

Wandsetour

Mit diesem Beitrag möchte eine kleine Serie von Tourberichten beginnen, die entlang an Hamburgs Wasserläufe führen. Vom kleinen Bach zum großen Strom.

Starten möchte ich mit einem Ausflug an die Wandse. Einem Wasserlauf im Osten Hamburgs. Sie entspringt in der Nähe des Ortes Siek im Kreis Storman in Schleswig Holstein und mündet im Hamburger Stadtteil Hohenfelde in die Außenalster.

Die Haltestelle Kiekut der U-Bahnlinie U1 ist Ausgangspunkt unserer Tour, Nach knapp drei Kilometern gleich neben dem Golfplatz Siek gelangen wir an die Quelle der Wandse. Ein schmaler Graben der einem Teich entspring führt nach Süden. Die ersten Meter führt ein Schotterweg an ihrem Lauf entlang. Dann windet sie sich weiter südwärts durch die Felder, während wir einen Umweg über einen Feldweg nehmen müssen. Wenig später kreuzt sie jedoch wieder unseren Weg. Eine Weile folgen wir ihr parallel auf der Straße, während sie sich durch die Felder schlängelt, meist unserm Blick verborgen. Selbst von der erhöhten Autobahnbrücke über die A7 ist sie nicht auszumachen.

an der Wandsquelle
als kleiner Rinnsal versteckt hinter dem Knick

Hinter dem Gewerbegebiet von Braak zur Grenze vom Naturschutzgebiet Höltigbaum treffen wir sie wieder. Der Weg direkt neben ihrem Bett ist beschwerlich. Der Weg morastig oder durch umgestürzte Bäume versperrt. Fürs Radfahren wenig geeignet. Bequemer geht es auf den Panzerstraßen des ehemaligen Übungsgeländes der Bundeswehr voran. Mit etwas Glück begegnet man schottischen Hochlandrindern. Am südwestlichen Ende des Naturschutzgebiets überqueren wir die Bahntrasse und die Wandse.

im Sommer kann die Wandse hier auch mal austrocknen
 aber noch kann man sich hier ein wenig abkühlen

Zu sehen bekommen wir sie allerdings erst wieder an der Birrenkovenallee hinter dem Gymnasium Oldenfelde. Das Vergnügen ist nur kurz. Sie entzieht sich unseren Blicken und fließt durch die Gärten der Anwohner Rahlstedts. Ab der Amtsstraße folgen wir dem Rahlstedter Uferweg, der sie bis zum Liliencronpark begleitet. Der gleichnamige Teich ist einer von vielen Mühlenteichen die entlang der Wandse aufgestaut wurden. Der Weg führt vorbei an der Alt-Rahlstedter Kirche aus dem 13. Jahrhundert zur nächsten verlassenen zerfallenden Wassermühle.

Alt-Rahlstedter Kirche

Unser Weg führt nun durch zwei Tunnel bis wir das Tageslicht am Pulverteich erblicken. Im Grünzug des Pulverhofsparks mäandert sich die Wandse durch die freie Natur, durchquert die "Sonnenfläche" und vereinigt sich wenig später mit der Berner Au. Westlich von ihr thronen idyllische Lauben eines Kleingartenvereins über ihren Ufern. Im Osten liegt der Ostender Teich mit der gleichnamigen Naturbadanstalt. Zwischen dem Hinschenfelder- und Tonnendorfer Friedhof hindurch schließt sich der Grünzug hinter dem Nordmarkteich an. Hinter der alten Öhlmühle fließt die Rahlau in die Wandse. Hier am Fischers Park liegt auch der Botanische Sondergarten, der zu einer beschaulichen Rast einlädt. Anschließend geht es weiter durch den Eichtalpark.

ehemalige Ölmühle
der Botanische Sondergarten lädt zu einer kleinen Pause ein

Der Holzmühlenteich hinter dem Hefewerk erinnert mit seinen Name daran, dass auch hier irgendwann eine Mühle gestanden hat. Wer sein Rad nicht durch den Fußgängertunnel schleppen möchte überquert die verkehrsreiche Wandsbeker Allee an der nächsten Ampel an der Kattunbleiche. In der Nähe der Wandsebrücke in der Lengerckestraße steht eine Tafel am Wegesrand mit Informationen über die Wandse, die auch auf einen historischen Rundgang durch den Stadtteil aufmerksam macht.

ab hier heißt die Wandse nun Eilbek

Im Mühlenteich, der 1568 für den Bau der Rantzaumühle aufgestaut wurde, verschwindet die Wandse und fliest als Eilbek mit neuem Namen weiter. Hinter dem Grünstreifen des Friedrichsberger Park verläuft parallel zur Eilbek eine von Hamburgs wenigen Fahrradstraßen. Hinter der Maxstraße wechselt der Wasserlauf seinen Charakter vom Bach zum Kanal und somit zu den einstigen viel benutzten Wasserstraßen im historischen Hamburg. Heute schippern hier keine Lastenkähne mehr, allenfalls paddeln hier Freizeitsportler vorbei an den Liegeplätzen der Wohnschiffe an der Uferstraße.

Wohnschiffe auf dem Eilbekkanal
St. Gertrud

Am Nordufer des Kuhmühlenteichs grüßt St. Getrud, dem geografischen Mittelpunkt Hamburgs. Im Westen überspannt die U-Bahnbrücke den Wasserlauf, der hinter der Kuhmühlenbrücke abermals seinen Namen wechselt, um dann als Mundsburger Kanal hinter der Schwanenwikbrücke in die Außenalster zu münden. Hier hat die Wandse ihr Ziel erreicht und hier endet auch unsere Tour. Wer mag dreht noch eine Runde um die Alster oder fährt mit der U-Bahn vom Bahnhof Mundsburg nach Hause. Ich mache mich mit meinem Rad auf den direkten Heimweg und verabschiede mich bis zum nächsten Mal.

Ziel erreicht - die Außenalster

Hier findet ihr weitere fotografische Eindrücke von der Tour entlang der Wandse





Mittwoch, 23. Mai 2018

Tagesausflug nach Friedrichstadt

Wie häufig in den vergangenen Jahren verbrachten wir unseren Urlaub auch in diesem Frühjahr an der Nordseeküste in St. Peter-Ording. Die ganzen 14 Tage unseres Aufenthalts hatten wir blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Nach den Pfingstfeiertagen stieg auch die Wassertemperatur der Nordsee und man konnte ohne große Überwindung in den Fluten baden. Wegen des stetigen ablandigen Wind gab es auch nur vereinzelt eine Qualle zu sehen.

Stadtrundfahrt auf dem Wasser
mit Sicherheit zu groß für die niedrigen Brücken

Nach drei Tagen Sonnenbaden am Strand gönnten wir unserer strapazierten Haut eine Pause und machten einen Ausflug ins nahe Friedrichstadt. Schon Daheim hatte ich den Abstecher geplant, für Tage an denen das Wetter nicht allzu gut sein sollte. Dabei hatte ich auch eine Kanupartie auf den Grachten der ehemaligen Holländischen Siedlung vorgesehen. Die Bootsvermietung Kunterbunt an der Brückenstraße war daher unser erster Anlaufpunkt. Der Andrang war gering. Schnell war das Boot im Wasser. Eine Laminierte Wasserstraßenkarte, die auf einem Brettchen geleimt war gab es mit auf dem Weg. Auf eine wasserdichte Tonne für unserer Utensilien verzichteten wir. Bisher haben wir unsere Bootstouren immer unfallfrei und trocken überstanden. Wir orientierten uns an den Stadtplan und paddelten im gemütlichen Tempo alle Grachten und Fleete der kleinen Stadt ab. Von einem Abstecher auf der Treene nahmen wir rasch wieder Abstand. Im freien Wasser blies uns ein heftiger Gegenwind ins Gesicht, der uns umgehend zum Umkehren bewegte. So erreichten wir nach etwa 90 Minuten wieder unseren Ausgangspunkt.

Erfrischungspause auf dem Marktplatz
Holländerfest 1987 auf dem Marktplatz
wer ist ein Dreikäsehoch?

Zeit für eine Erfrischungspause. Auf dem Marktplatz suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und bestellen uns ein Alsterwasser. Beim Blick auf die romantischen Fassaden erinnerten wir uns an unseren ersten Besuch im Juni 1987. Zur Ehrung an ihre Niederländischen Erbauer, die im 17. Jahrhundert die Stadt errichtet hatten, fand ein großes Fest auf dem Marktplatz statt, mit Livemusik und Holländische Spezialitäten, während Frau Antje nach einem "Dreiksehoch" Ausschau hielt, der dann eine kleine Belohnung erhielt, wenn seine Körpergröße drei Laiben Käse entsprach.

Blick durch die Fenster in das Tischlereimuseum.

Nachdem der Durst gelöscht war bummelten wir per Pedes durch die kleinen Gassen und Straßen des historischen Altstadtkerns. Am Tischlerei-Museum stießen wir uns die Nase. So konnten wir nur einen Blick durch die Fenster der alten Werkstatt werfen.

passt schon

Eine Begegnung mit einem motorisierten Ausflugsdampfer blieb uns während unserer Paddeltour auf den engen Fleeten erspart. Die Schiffe sind so groß, das sie gerade so eben unter die Brücken und durch die schmalen Schleusen passen. Der Kapitän muss über ein gutes Augenmaß verfügen, um nirgendwo anzuecken.

St. Christophorus-Kirche
Remonstanten Kirche

Ein Besuch in den zwei Kirchen der Altstadt verschaffte uns zwischendurch ein wenig Abkühlung. Die evangelisch-lutherische Sankt-Christophorus-Kirche stammt aus dem Jahr 1649. Die Remonstranten Kirche wurde 1854 erbaut.

Es war schon später Nachmittag, als wir endlich zu unserem Ausgangspunkt zurückkehrten und uns auf den "Heimweg" zu unserer Ferienwohnung machten.

Hier weitere Fotos vom unserem Tagestrip nach Friedrichstadt

Montag, 16. April 2018

Saubere Finger

Nach dem langen Winter stand wieder einmal der übliche Frühjahresputz für unsere Drahtesel an. Gerade nach Arbeiten am Antrieb hat man dann besonders schwarze Finger, die sich nur mit großem Aufwand wieder reinigen lassen. Als ich beim Kauf der üblichen Verschleißteile in der Fahrradwerkstatt meines Vertrauens mein Leid darüber klagte, bekam ich von der Zweiradmechanikerin den Tipp es einmal mit Kaffeesatz zu versuchen. Daher machte ich nach dem Einkauf erst einmal eine Kaffeepause mit frisch gebrühtem Kaffee und selbst gebackenen Napoleonhüten. Der Kaffeesatz wurde dieses Mal nicht in den Biomüll gekippt, sondern kam nach den Wartungsarbeiten zum Waschen der Hände zum Einsatz. Tatsächlich wurden die verschmierten Finger damit wieder sauber. Der Einsatz der Nagelbürste blieb mir jedoch nicht erspart. Danach reibe ich meine Finger mit einer ausgepressten halben Zitronenschale ein. Das habe ich mir von meiner Großmutter abgeschaut, die ihre geschundenen Hände damit pflegte.




Der Trick mit dem Kaffeesatz hilft auch den lästigen Geruch von Zwiebeln und Knoblauch nach der Küchenarbeit von den Fingern zu entfernen.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Bromptons Rückrufaktion

Gestern bekam ich eine Mail wegen einer Rückrufaktion von dem Händler bei dem wir unsere Brompton-Räder gekauft hatten. Bei den Rädern mit der Seriennummer von 1403284144 bis 1705150001 muss das Tretlager ausgetauscht werden. Mein "Kleines Schwarzes" ist davon betroffen. Jetzt warte ich auf die Terminbestätigung, um es in den nächsten Wochen Zwecks Austausch des Tretlagers in die Werkstatt zu bringen.

Lieber Brompton Kunde,
Sie haben vor einiger Zeit ein Brompton in unserem Haus gekauft. Vor einigen Monaten hat Brompton England aufgrund einer serienmäßigen Qualitätsüberprüfung entschieden, bei Bromptons mit der Seriennummer von von 1403284144 bis 1705150001 das Tretlager zu tauschen. Betroffen kann jedes Modell, also M, P, S oder H-Typ in jeder Konfiguration sein.


Sollten Sie diesen Austausch bereits vorgenommen haben, ist alles o.k. und diese Mail dürfen Sie einfach löschen.


Wenn nicht: Bitte kontaktieren Sie uns bald für einen Austauschtermin, wir werden diesen Austausch des Lagers für Sie schnell, unkompliziert und kostenlos vornehmen. Brompton England möchte sich hiermit bei Ihnen für die durch den Umtausch entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. 


Brompton Kunden sollen sich sicher sein, dass sie mit dem Brompton ein Produkt nutzen, welches aus hochwertigen Komponenten besteht und höchste Standards erfüllt.


Herzliche Grüße sendet Ihnen
Ihr Brompton Team

Mittwoch, 16. August 2017

Mein neues Fahrradnavi - auf Tour

Trotz schlechter Wetterprognosen machte ich mich ungeduldig auf die erste Testfahrt mit meinem neuen Navi. Ausgangspunkt war die U-Bahnstation Wandsbek Gartenstadt. Von hier sollte es entlang verschiedener Grünstreifen zum Öjendorfer Park gehen und nach einer Umrundung des Sees durch das Wandsbeker Gehölz zurück zum Ausgangsort. Ein Teil der Route war mir bekannt und so wunderte ich mich, dass das Navi nach knapp vier Kilometern plötzlich die Route neu berechnete und vom ursprünglichen Kurs abwich. Hatte ich bei der Planung einen Fehler gemacht? Ich ignorierte die Warntöne und hielt mich unbeirrt an meinen Plan. Irgendwann fand ich mich wieder auf der angezeigten Strecke und erreichte den Öjendorfer See. Aber statt wie gewünscht eine Ehrenrunde um den See anzuzeigen, wollte das Navi schon vorher die Runde verlassen. Hatte es die dunklen Wolken erfasst und wollte auf direktem Weg zurück? Trotz der düsteren Aussicht drehte ich die Schleife um den See.

vom Wolkenbruch überrascht

Ich war gerade einmal herum als der Wolkenbruch loslegte. Im nu war ich pitschenass. Das Navi ließ sich doch klaglos bedienen. Nur verstärkte sich bei mir der Eindruck, dass es die Route immer wieder vom neuen zu berechnen schien und sich nicht an meine Vorgaben hielt. Mittlerweile hatte ich aufgegeben  und fuhr nur noch nach meinem Gedächtnis. Ich war nicht der einzige, den das Wetter überrascht hatte. Unterwegs traf ich auf eine Kindergartengruppe im Wandsbeker Gehölz. Allerdings hatte sie im Gegensatz zu mir Gummistiefel und Regenjacken an, während ich in T-Shirt und Sandalen unterwegs war. Auch auf meine Steckschutzbleche hatte ich verzichtet. Bevor ich nach Hause fuhr, machte ich einen Stopp an einer Tankstelle mit Waschboxen, wo ich das Rad und meine Waden mit einem Hochdruckreiniger säuberte.

Frisch geduscht und in trockenen Klamotten setzte ich mich dann an den PC, um die Route zu kontrollieren. In meiner Liste unter BaseCamp war noch alles so wie ich es geplant hatte. Um das Navi auf die von mir vorgegebene Route zu zwingen  erhöhte ich die Anzahl der Wegpunkte. Beim nächsten Ausflug musste ich jedoch feststellen, dass das nicht den gewünschten Erfolg brachte. Immer wieder berechnete das Navi selbsttätig die Route neu und wich von meiner Vorgabe ab. In den Hilfeforen las ich dann, dass ich nicht der Einzige war, dem dieses eigensinnige Verhalten störte. Garmin wusste bereits von diesem Phänomen. Man sollte seine Route in einen Track umwandeln. Das schien so weit zu klappen. Bei der dritten Testfahrt stellte ich allerdings fest, dass das Gerät beleidigt schien. Es gab keine Hinweis- oder Warntöne mehr von sich, wenn ich mich einer Weggabelung näherte oder von der Route abwich. So hatte ich es mir nicht vorgestellt.

it’s not an error it’s a feature

Mein Fazit: ich hätte das Geld besser in einen Zusatzakku und eine Schutzhülle für mein Handy investieren sollen. Und hätte dann immer noch genügend Geld übrig gehabt, um mir das komplette Kartenmaterial für meine Navi App von komoot runter zu laden. Die ist sogar in der Lage mir die Weghinweise einfachen Sätzen mitzuteilen. Und die bei Bikemap erstellte Route lässt sich mit ein paar Klicks bequem via GPX-Ex- und Import auf euren kommot Account übertragen.


Mein neues Fahrradnavi - Einrichten

Die Bedienung des Navi hatte ich schnell begriffen. Das heruntergeladene Kartenmaterial kopierte ich nach Anleitung auf die neue Speicherkarte und legte diese dann den Garminnavi ein. Allerdings wurde das Speichermedium nicht erkannt. Auch nicht nachdem ich mir BaseCamp auf meinem Windows Rechner installiert und beide Geräte miteinander verbunden hatte. Mit der kostenlosen Software von Garmin lassen sich Routen am PC planen und auf das Navi übertragen. Nach einiger Suche in einschlägigen Foren stellte sich heraus, dass mein Navi nur SD-Karten bis zu einer maximalen Speicherkapazität von 32GB unterstützt. Weil meine Freunde es gut mit mir meinten, hatten sie mir eine Karte mit 64GB geschenkt, die nicht ausgelesen werden konnte. Mit einem neu erworbenen Speicher-Chip klappte es dann endlich.

Links: bikemap.net - übersichtliche Werkzeugleiste einfache Bedienung
Rechts BaseCamp - umfangreiche Toolbar jedoch umständliche Handling

Nun ging es für mich daran mit BaseCamp eine Testroute zu erstellen. Bisher hatte ich das immer online bei Bikemap (BM) gemacht. Etwas nervig ist der Umstieg bei einer neuen Software ja immer. Der Werkzeugwechsel beim Editieren oder Erstellen einer Strecke ist jedoch umständlicher im Vergleich zur WEB-Applikation von BM. Trotzdem hatte ich am Ende meine Route fertig und auch erfolgreich auf das Navi übertragen. Nun wartete ich nur noch auf eine günstige Wetterlage für den Praxistest.