Dienstag, 25. Oktober 2016

Stippvisite in Frankfurt

Deutlich schneller als der EC der SBB in der letzten Woche, befördert mich der ICE der Deutschen Bahn nach Frankfurt am Main. Noch schneller wäre der Sprinter um 6:08Uhr. Aber für 12 Minuten Zeitgewinn schlafe ich lieber etwas länger und nehme einen späteren Zug. Nach einigen zuverlässigen Fahrten mit der Bahn, gerade wenn man vertrauen gefasst hat, schlägt sie wieder zu, die Unzuverlässigkeit. 10 Minuten vor der eigentlichen Abfahrt werden die wartenden Passagiere auf den benachbarten Bahnsteig gehetzt. Neben der angekündigten Verspätung von fünf Minuten gibt es auch noch eine geänderte Wagenreihenfolge. Wieder beginnt eine Völkerwanderung. Der Zug fährt ein. Die Reisenden stürmen in die Wagons. Trotz Buchmesse findet sich ein freier Platz. Dann beginnt auch schon die Reise. Zwischendrin verzögert sich die Fahrt wegen einer Signalstörung ein weiteres Mal. Gut, dass ich nicht umsteigen muss. Bei der Ankunft in Frankfurt hat sich die Verspätung auf 10 Minuten verringert. Trotzdem verpassen einige Reisende ihren Anschlusszug. Der ICE auf dem gegenüberliegenden Gleis schließt gerade die Türen. Flehendes Bitten hilft leider nicht.

Ankunft mit 10 Minuten Verspätung
Messeturm im Hochnebel
Mainhattan

Ich begebe mich auf den Bahnhofsvorplatz und mache mich startklar für meine Stippvisite in der Frankfurter Innenstadt. Der Himmel über Frankfurt ist bedeckt. Der Messeturm versteckt seine Spitze im Dunst des Hochnebels. Oder sind es tief hängende Wolken? Ein Blick von der Aussichtsplattform lohnt sich bei dem Wetter nicht. Also folge ich meiner Route auf der ich mir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten markiert habe. Über die Mainzer Landstraße, wo die mächtigen Wolkenkratzer der Finanzinstitute stehen, erreiche ich die Taunusanlage. Der Weg durch die ehemalige Wallanlage führt mich zur alten Oper.

Tanzender Harlekin
bunte Plastiken
Alte Oper

Vom Opernplatz mache ich einen Abstecher zu einem historischen "Wolkenkratzer", dem Eschenheimer Turm. Auf dem Börsenplatz muss ich warten bis eine Familie mit ihren Schnappschüssen von der Plastik mit dem Bären und dem Bullen durch ist. Kurz darauf habe auch ich meine Bilder im Kasten.

Opernplatz
Eschenheimer Turm
Börsenplatz

Nur wenigen Schritte weiter finde ich mich dann an der Hauptwache wieder. Auf dem Weg zum Goethe-Haus stolpere ich fast über ein Segment aus der Berliner Mauer, das mich daran erinnert, dass noch ein Besuch in Berlin offen ist.

Hauptwache
ein Segment aus der Berliner Mauer
das Gegenstück von der East-Side-Gallery in Berlin
das Frankfurter Goethe-Haus

Selbstverständlich darf ich die Paulskirche und den Römerberg nicht auslassen. Vor dem Römer, dem Frankfurter Rathaus, ist ein Roter Teppich ausgerollt. Und eine Gruppe scheinbar wichtiger Leute steht wartend daneben. Während ich meine Runde auf dem Römerberg drehe und eifrig Eindrücke und Schnappschüsse sammele, wartet das Empfangskomitee noch immer vergebens auf ihren VIP. Dafür lässt sich endlich einmal die Sonne blicken. Der Hochnebel hat sich endlich aufgelöst und es sind die ersten blauen Flecken am Himmel zu sehen.

Paulskirche
warten auf den VIP vor dem Römer
Römerberg und Justitia-Brunnen

Ich werfe noch einen Blick auf den Kaiserdom Sankt Bartholomäus, bummle durch enge Straße an modernen Stadthäusern vorbei, die sich harmonisch in das Stadtbild einfügen und werfe noch einmal einen kurzen Blick auf das Rathaus, wo die Honoratioren immer noch geduldig ausharren. Meine Neugier lasse ich unbefriedigt. Ich ziehe lieber weiter zu meinem nächsten Ziel, dem Historischem Museum am Mainkai. Nur wenige Meter davon entfernt überquere ich den Main über den Eisernen Steg.

Frankfurter Dom
moderne Stadthäuser
Historisches Museum

Wenn man sich am Sachsenhäuser Ufer nach Westen wendet fällt der Blick auf die prachtvolle Frankfurter Skyline.  Im Osten ragt der Wolkenkratzer der Europäischen Zentralbank in den Himmel und am gegenüberliegenden Ufer der Hotelturm des Main Plaza. Das Brückenviertel ist wie ausgestorben. Alle Lokale sind um diese Tageszeit geschlossen. Ich begegne nur einer Handvoll asiatischer Touristen, die sich wie ich hierher verirrt haben, um ein paar Erinnerungsfotos zu machen.

Frankfurter Skyline
EZB Tower
Hotletower des Main Plaza
nix los in der Großen Ritterstraße

Am Mainufer zwischen dem Eisernen Steg und der Friedensbrücke liegen zahlreiche Museen. Über den Holbeinsteg kehre ich auf das nördliche Mainufer zurück.

Museum für Angeandte Kunst
Museum für Kommunikation

Hinter dem Westhafenplatz an der Friedensbrücke liegt das Hafenbecken des Westhafen. Ähnlich wie in der Hamburger HafenCity hat man hier ein neues modernes Wohngebiet mit Bootsanlegern anstelle von Parkplätzen geschaffen.

Marina Westhafen
Hessisches Landesarbeitsgericht

Zwischen dem Frankfurter Finanzamt und dem Hessischen Landesarbeitsgericht führt mich mein Weg zurück zum Hauptbahnhof. Es bleibt noch Zeit für einen heißen Milchkaffee bis mein Zug zurück nach Hamburg abfährt.

tschüß Frankfurt

noch ein paar Fotos aus Frankfurt

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wildpark Schwarze Berge

Die Wetterprognosen sagten 70% Regenwahrscheinlichkeit voraus. Das schreckte uns jedoch nicht ab mal wieder einen Wochenendausflug zu unternehmen. Aber eine Radtour zum Wildpark Schwarze Berge war uns doch zu riskant. Wenn's denn doch regnen sollte, wären wir bei einem Rückweg von knapp zwei Stunden sicher bis auf die Knochen durchnässt. Dann lieber die komfortabel Variante mit dem eigenen Auto. Auf diese Weise hätten wir auch etwas mehr von der Besuchszeit. Der Wildpark ist landschaftlich sehr schön angelegt. Zwischen bergigen Höhen liegen grüne Lichtungen in den Tälern. Gut, dass wir keine Kinderkarren mehr schieben müssen, so konnten wir unser Tempo selbst bestimmen. Fast unweigerlich stößt man zunächst auf die Hängebauchschweine, in deren eingegrenzten Bereich sich die Besucher frei bewegen können. Jeder Zweibeiner wir erst einmal beschnuppert, ob er  vielleicht ein paar Leckerlies dabei hat. Putzig auch das verliebte Zwergotterpärchen, das eifrig damit beschäftigt war sich abzuknutschen.

Hängebauchschweinch auf der Suche nach liegen gebliebenen Pallets (Archivbild)
das muss Liebe sein

Kurz hinter der Pforte zum Freiwildgehege der Damhirsche wurden wir abermals einer strengen Eingangskontrolle unterzogen. Das sonst so scheue Wild ist hier ganz zutraulich und bettelt jeden Besucher um Futter an. Ich musste sogar meine Kamera in Sicherheit bringen, andernfalls hätte das neugierige Jungtier bei sich eine Magenspiegelung im Selbstversuch unternommen. Zurzeit finden sich auch zahlreiche Besucher im Park, die sich um das Eintrittsgeld gedrückt haben. So tummeln sich Grau- und Nonnengänse  am kleinen Teich oder versuchen auch ein paar Krummen von dem Futter zu ergattern, dass eigentlich für die Hirsche gedacht war. Meister Petz zeigte sich nicht. Vermutlich hatte er sich in seiner Höhle verkrochen.

hast du was zu Essen für mich?
landschaftlich sehr schön angelegt
lass mich in Ruh'

Ob der Elch wirklich echt war oder ob das Tier nur eine ausgestopfte Attrappe war konnten wir nicht mit Sicherheit sagen. Es rührte sich nicht. Auch durch hektische Gesten oder Händeklatschen konnte man es nicht aus seiner Lethargie wecken. Wir waren aber der Meinung, dass es ein echtes Tier war, als er doch mal kurz mit den Ohren wackelte. Die Wisente waren ebenfalls ganz wild auf die Futterpellets. Gut, dass sie im Gehege waren. Aber durch heftiges Stoßen mit dem Kopf gegen das Eisengitter, machten sie ihre Absicht deutlich. Der Aussichtsturm war leider wegen Bauarbeiten gesperrt. So blieb es mir erspart meine Höhenangst zu überwinden.

die Atraktion während unseres Rundgangs durch den Wildpark


Nun mussten wir uns beeilen wollten wir noch einen guten Platz bei der Flugschau der Greifvögel ergattern. Die Ersten Reihen gönnten wir allerdings  den Kindern. Mit lockeren Sprüchen führte der Falkner uns seine Lieblinge vor und ließ sie auch einige Male im Tiefflug über das Publikum sausen. Verletzte gab es nicht. Auch die Wildgänse die sich scheinbar unbeeindruckt immer noch in der Nähe aufhielten wurden nicht zu Opfer der Raubvögel. Die Zeit verging wie im Flug. Als es dann zu regnen begann spazierten wir zum Ausgang ohne die Wölfe oder Luchse besucht zu haben. Die lassen wir uns für das nächste Mal.

mehr Fotos vom Besuch im Wildpark

Freitag, 21. Oktober 2016

Stippvisite in Köln

Um 6:46 Uhr geht der EC9 der Schweizer Bundesbahn vom Gleis 14. So früh morgens ist der Zug noch leer. Ich habe kein Problem einen Sitzplatz zu finden. Nach gut vier Stunden erreicht der Zug pünktlich den Kölner Hauptbahnhof. Schon ein paar Tage vorher habe ich mir eine grobe Route durch die Altstadt zusammengestellt. Schon beim Verlassen des Bahnhofs fällt mein Blick auf das Wahrzeichen der Stadt. Er ist jedoch erst am Schluss meines Ausfluges an der Reihe. Zunächst steht St. Ursula auf meiner Liste. Doch vorher mache ich einen Abstecher durch den Klingelpützpark. Am Eigensteintor erreiche ich den nördlichsten Punkt meiner Route.

Güterwagon im Klingelpützpark
Sankt Ursula
Eigensteintor

Nun marschiere ich zum Rheinufer, mache einen Schnappschuss vom Kunibertsturm, verlasse die Uferpromenade und schlendere durch die verwinkelten Straßen. Wenig später erreiche ich den Hauptbahnhof. Der Dom kann warten. ich steige die Treppen zur Hohenzollernbrücke hinauf von hier hat man bei sonnigem Wetter einen schönen Blick auf den Rhein. Heute ist es leider bewölkt. Schnell noch ein Foto vom Reiterstandbild des Königs Friedrich Wilhelm IV und dem Musical Dom.

Kunibertsturm
über allem thront der Dom
Musical Dom

Mein Bummel führt nun durch die engen Gassen südlich des Doms. Nach Sankt Martin am Fischmarkt geht es über den Alten Markt, den versteckten Ostermannplatz und weiter durch die verwinkelten Gassen der Altstadt. Am Heumarkt lege ich eine Pause ein.

na denn Prost
frecher Knabe an der Hausfassade
Willi Ostermann Brunnen
Kölner Fischmarkt
Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III auf dem Heumarkt

Frisch gestärkt stürze ich mich in das Getümmel der Einkaufsmeile in der Gürzenichstraße, die etwas später in die Schildergasse mündet. Hinter dem Neumarkt bei Sankt Aposteln begegne ich unserem Altkanzler Konrad Adenauer. Wenig später auf einem kleinen Platz an der Breite Straße treffe ich abermals auf das Denkmal einer berühmten Sohn der Stadt. Auf einer Parkbank sitzt der Volksschauspieler Willy Millowitsch.

Konrad Adenauer
Willy Millowitsch

Die ersten Regentropfen veranlassen mich meine Schritte zu beschleunigen und meinen "Wetterverteiler" auf den Kopf zusetzen. Eigentlich bin ich kein Mützentyp aber bei Regen ziehe ich mein Basecap der Kapuze vor. Bei St. Maria in der Kupfergasse wird der Sprühregen nervig. Am Appellhofplatz, neben dem Stadtmuseum habe ich ein Déjà-vu. Über dem Römerbrunnen steht auf einer Säule eine Plastik von Romulus und Remus der Gründer Roms.

St. Maria in der Kupfergasse
bin ich in Rom
Kölnisches Stadtmuseum

Ich eile weiter und flüchte mich vor dem Regen in den Dom. Weil ich keiner Glaubensgemeinschaft angehöre, bin ich mit deren Gepflogenheiten nicht immer sicher vertraut. So werde ich etwas rüde darauf hingewiesen meine Kopfbedeckung abzunehmen. Barhäuptig mache ich im Vorraum ein paar Schnappschüsse, verzichte aber weiter ins Kirchenschiff vorzugehen und verlasse den Dom. Petrus hat ein Einsehen mit mir. Es hat aufgehört zu regnen. So ziehe ich noch eine Runde um den Dom herum.

der Kölner Dom
auch kein Zutritt für Leisetreter

Am Heinrich-Böll-Platz stehen dieses Mal weltliche Wächter, die die Spaziergänger auffordern den Platz nicht zu betreten. Verstört frage ich nach dem Grund und erhalte die freundliche Auskunft, dass unter dem die Kölner Philharmonie gerade probt und durch die schlechte akustische Dämmung der Trittschall die Proben und Konzerte stört. Für einen ausführlichen Besuch des Römisch-Germanischen Museums bleibt nicht mehr genügend Zeit. Also entschließe ich mich auf den Heimweg zu machen und erreiche gerade noch den IC zurück nach Hamburg.

mehr Fotos von meinem Tagesausflug nach Köln

Dienstag, 23. August 2016

Fahrradausflug zum Lütjensee

In den vergangenen Jahren sind wir schon des Öfteren die Tour nach Lütjensee gefahren. Bisher habe ich es allerding versäumt hier einen Bericht zu hinterlassen, was ich hiermit nachholen möchte.

Startpunkt war mal wieder der U-Bahnhof Wandsbek Gartenstadt. Von dort fuhren wir in den Eichtalpark und folgen dem Grünzug entlang der Wandse bis nach Rahlstedt. An der Stapelfelder Straße fuhren wir weiter nach Braak. Auf den letzten Metern auf dem Hamburger Stadtgebiet ist der kombinierte Fuß- und Radweg stark beschädigt. Das Bezirksamt hat sich darauf beschränkt Hinweisschilder aufzustellen. Gut, dass wir mit den Mountainbikes unterwegs waren. Radler mit Rennrädern sollten lieber die Straße nutzen. Etwa 3km hinter Braak kreuzt eine alte Kleinbahntrasse die Landstraße, die als Radwanderweg eingerichtet wurde. Auf ihm fuhren wir weiter. Aber auch hier hat die Asphaltdecke in den letzten Jahren gelitten. Die Ausbesserungen sind jedoch nicht sonderlich sorgfältig durchgeführt worden. Der Radwanderweg führt von Glinde nach Trittau. Schon 1956 wurde auf der Trasse der stillgelegten Südstormarnschen Kreisbahn der erste Abschnitt als Radwanderweg eröffnet. Bei "Bahntrassenradler" findet ihr ausführliche Informationen zu dieser und vielen weiteren Strecken.



ehemaliges Bahnhofsgebäude in Hoisdorf


Entlang der Strecke sind an verschiedenen Orten Hinweistafeln aufgestellt, die den interessierten Radler über die Geschichte der alten Bahnstrecke informieren. Wie z.B. das ehemalige Bahnhofsgebäude in Hoisdorf. In Lütjensee verließen wir den Radwanderweg und umrundeten den gleichnamigen See. Am Nordstrand waren trotz des blauen Himmels keine Badegäste, die sich ins Wassertrauten. Lediglich ein paar Spaziergänger saßen dort auf der Terrasse des Restaurants "Il Lago".

Ausblick auf den Lütjensee

Wir fuhren weiter zur "Fischerklause" und legten dort eine Rast ein. Bei einem kühlen Alsterwasser genossen wir den herrlichen Ausblick über den See. Nach dem wir uns ausreichend erholt hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg zu unserem Ausgangspunkt. Auf den letzten Metern spendierte uns Petrus noch einen erfrischenden Regenschauer.

Donnerstag, 11. August 2016

Museum für Naturkunde Berlin

Das Museum für Naturkunde in Berlin hat leider keine längeren Öffnungszeiten an speziellen Wochentagen. Es hat montags geschlossen. Von dienstags bis freitags hat es von 9:30 bis 18:00Uhr geöffnet, an Wochenenden und feiertags zwischen 10:00 bis 18:00Uhr.

das Naturkundemuseum Berlin

Um genügend Zeit für meinen Besuch zu haben, nutzte ich ein paar Überstunden zum Abbummeln. Es hat sich gelohnt. Mit über 30 Millionen Objekten gehört das Berliner Naturkundemuseum zu den größten der Welt.

T. Rex Tristan
Saurierwelt im Lichthof

Die mit Abstand größte Besucherattraktion ist das Skelet des Tyrannosaurus Rex namens "Tristan" . Die Nachbildung eines Spinosaurus Skeletts ist leider schon wieder weiter nach Barcelona gezogen. Dafür kann man seine Artgenossen im Lichthof bewundern.

Ameise beim Melken einer Blattlaus
Buckelzikade - wer hätte es gewusst

Daneben haben mich besonders die übergroßen Insektenmodelle fasziniert, die vom Präparator Alfred Keller gestaltet wurden. Ebenso sehenswert sind auch die anderen Ausstellungen, die einen Besuch lohnen.

Modell des Kometen Tschuri

Bis zum 24.01.2017 läuft noch die Sonderausstellung über Kometen "die Mission Rosetta – eine Reise zu den Ursprüngen des Sonnensystems".

Mehr Bilder zum Besuch im Berliner Naturkundemuseum findet ihr in meinem online Albumarchiv Berliner Museen

Dienstag, 2. August 2016

Paddeltour nach Wellingsbüttel

Bisher waren unsere Paddeltouren auf der Alster auf die Binnen- und Außenalster sowie die benachbarten Kanäle beschränkt. Nur einmal haben wir es bis zum Mühlenteich am Ratsmühlendamm geschafft.  Wie meistens bei unseren Paddelausflügen auf der Alster war auch diesmal der Ausgangspunkt der Bootsverleih am Osterbekkanal. Über verschiedene kleine Kanäle erreichten wir den idyllisch gelegenen Rondeelteich umsäumt mit exklusiven Villen. Nicht weniger romantisch ging ins im Leinpfadkanal weiter, der am Winterhuder Fährhaus in die Alster mündet. Wir hatten uns entschlossen die Alster stromaufwärts zu fahren. An der Ohlsdorfer Schleuse setzten wir unser Kanu um. Beim Vereinshaus des Oberalster Wassersport eV legten wir eine Erfrischungspause ein. Danach paddelten wir weiter. Was sich durch einige umgestürzte Bäume schwierig gestaltete. Kurz vor dem Torhaus Wellingsbüttel machten wir kehrt und fuhren zu unserem Ausgangspunkt zurück.

altes Dampfboot im Leinpfadkanal
am Winterhuder Kai
Fischtreppe an der Ohlsdorfer Schleuse
Kehrtwende in Wellingsbüttel

Hier gibt's mehr Fotos von unserem Paddelausflug nach Wellingsbüttel