Sonntag, 2. August 2009

Lauenburg

Es ist wieder Trainingswochenende. Das Wetter ist ideal zum Radfahren. Unser Ziel dieses Mal - Lauenburg an der Elbe. Weil ich für den Hin- und Rückweg gut 100 Km veranschlagt habe, brechen wir zeitig auf und fahren ohne große Umwege an die Bille an der Moorfleeter Straße.

entlang der Bille möchten wir auch einmal gerne paddeln

Einige Kilometer fahren wir parallel zur Bergedorfer Straße (B5). Nach einem kleinen Schlenker vorbei am Boberger Krankenhaus treffen wir wieder auf die B5. Hinter Bergedorf biegen wir ab in Richtung Elbe. Wir passieren die Staustufe bei Geesthacht und etwas später das Pumpspeicherwerk. Hinter dem Kernkraftwerk Krümmel versuchen wir uns am Elbufer entlang zu schummeln, weil wir keine große Lust verspüren mit den Rädern auf den Elbhang hinauf zu klettern.

 das Pumpspeicherwerk war schon einmal mein Ziel während eines Schulausflugs
herrlicher Ausblick auf die Elbe mit einem beschwerlichen Anstieg erkämpft

Es gelingt uns leider nicht immer. Aber als wir in der romantischen Altstadt  Lauenburgseintreffen, sin alle Mühen vergessen. Unsere kleine Entdeckertour führt uns zum Fürstengarten und der Grotte mit dem Kuppelgewölbe. Gleich nebenan an den Elbterrassen kehren wir ein und machen eine ausgedehnte Pause. Der Ausblick ist großartig.

geschafft, wir sind in Lauenburg
Fährmann hol über!
Grotte im Fürstengarten
ein letzter Blick aus der Höhe über die Elbe, bevor es weiter geht

Es fällt uns nur schwer uns davon loszureißen. Wir lassen uns zurück in die Altstadt rollen, überqueren den Elbe-Lübeck-Kanal und gleich darauf die Elbe. Am südlichen Elbufer fahren wir zurück in Richtung Hamburg. Bei der Geesthachter Schleusenanlage wechseln wir zurück auf das Nordufer. Damit haben wir den beschwerlichen Weg über den Elbhang umgangen. Über Curslack geht es auf den gleichen Weg zurück den wir auch schon auf dem Hinweg gefahren sind.


noch mehr Bilder von dem Trip nach Lauenburg


Sonntag, 12. Juli 2009

Krummesse

Bei idealem Wetter mit mäßigem Wind und leicht bedecktem Himmel stand wieder einmal eine Radtour auf dem Programm. Am Nachmittag des Vortags hatte ich noch einmal kurz die Räder geprüft, die Route in Bikemap "abgesteckt" und das Nötigste in meine Gepäcktasche gepackt. So konnten wir nach dem Frühstück gleich loslegen.

Sandesneben

Wie üblich, wenn es in die Richtung geht, nutzen wir den Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse nach Lütjensee. Ohne Halt radelten wir dann weiter über ruhig befahrene Landstraßen durch Schönberg, nach Sandesneben, Labenz und Kastorf. Kurz hinter Bliestorf überquerten wir den Elbe-Lübeck-Kanal und gelangten direkt an unser Ziel Krummesse. Im Restaurant an der Lübecker Straße machten wir Pause, um unsere Energiereserven wieder aufzufüllen. Im Biergarten hinter dem Haus fanden wir ein ruhiges und schattiges Plätzchen mit Blick auf den Kanal. Zu unserer Verwunderung tummelten sich auf der angrenzenden Weide keine Schleswig-Holsteiner Schwarzbunten (Rindviecher), sondern zottelige Emus vom anderen Ende des Globus aus Australien.

ups, sind wir irgendwo falsch abgebogen?
Nein, wir sind auf dem richtigen Weg.

Dass wir uns nicht verfahren hatten stellten wir fest, als wir weiter fuhren und die Kanalschleuse passierten. In großen Lettern prangte der Ortsname von Krummesse auf dem Schleusenwärter-Häuschen. Die nächsten 20 Kilometer bis nach Mölln fuhren wir am Kanal entlang. Der gut ausgebaute Schotterweg ist für den privaten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Man kann hier gemütlich entlangradeln, den Schiffen und Booten nachschauen und die schöne Landschaft genießen.

beschauliches Radwandern entlang des Elbe-Lübeck-Kanals
für einen Abstecher an den Behlendorfer See blieb leider keine Zeit mehr

An der Schleuse bei Behlendorf wären wir gerne abgebogen, um noch einen Abstecher zum Badesee zu machen, wo wir in den Neunzigern oft bei schönem Wetter mit der ganzen Familie zum Baden hin gefahren sind. Mit Rücksicht auf die noch vor uns liegende Strecke, verzichteten wir lieber auf den Abstecher. Erst bei Mölln verließen wir den Weg am Kanal und fuhren über Trittau und Braak direkt zurück nach Hamburg zu unserem Ausgangspunkt.

mehr Tourfotos von Krummesse



Sonntag, 31. Mai 2009

Ratzeburg

Im August soll es mit dem Rad nach Rügen gehen. Vor dieses Vorhaben müssen wir fit sein. Darum nutzen wir das schöne Wetter an den Wochenenden, um uns in Form zu bringen. Die Wetterprognosen für dieses Wochenende sahen gut aus. Gemeinsam schauten wir auf die Landkarte von Norddeutschland, um unser Ziel für den morgigen Sonntag abzustecken. Unsere Wahl fiel auf Ratzeburg. Von unserem Wohnort sind es etwa 60 Km bis zu dem idyllischen Ort in der Lauenburgischen Seenplatte. Hin und zurück sind das dann 120 Km. Das entspricht ungefähr der Distanz die wir uns als Tagesetappe für unsere Rügentour vorgenommen haben

die gute Ausschilderung half uns auf dem rechten Weg zu bleiben
Dank der geringen Verkehrsdichte kamen wir auf den Landstraßen gut voran

Am Sonntag machten wir uns rechtzeitig nach dem Frühstück auf den Weg. Zunächst fuhren wir auf bekannten Pfaden nach Lütjensee. Dann weiter über Grönwold, Linau, Sirksfelde, Ritzerau, Nusse, nach Panten. Bei Neu-Lankau kreutzten wir den Elbe-Lübeck-Kanal, wo ein wenig verweilten, um den Freizeitkapitänen mit ihren Sportbooten beim Schleusen zuzuschauen.

kurze Pause am Elbe-Lübeck-Kanal

Danach radelten weiter über Lankau und durch Albsfelde. Dann ein kleines Stück der Bundesstraße  B207 entlang und erreichten wir endlich unser Ziel Ratzeburg. Auf dem Marktplatz taten wir es den beiden Jungen nach und kühlten unsere strapazierten Waden im Brunnen. Es folge ein Bummel kreuz und quer über die Altstadtinsel.

kurze Erfrischung im Brunnen auf dem Marktplatz
Altstadtbummel
der Ratzeburger Dom

Mit etwas Glück fanden wir etwas später ein Lokal das einen Garten am See hatte und wir unsere Energiereserven für den Rückweg wieder aufbauen konnten, während wir den Ausblick auf den See genießen konnten.

Erholungspause mit Seeblick

Nach längerer Pause gaben wir uns einen Ruck und machten uns auf den gleichen Weg zurück nach Zuhause, das wir am Abend erschöpft aber stolz erreichten.

hier findet ihr weitere Fotos von unserem Auslug nach Ratzeburg



Samstag, 23. Mai 2009

Durch Alte Land nach Stade

Das Wetter war einfach zu schön, um den Sonntag im Sportstudio oder nur auf dem Balkon zu verbringen. Spontan entschlossen wir uns zu einem Ausflug nach Stade. Schnell hatten wir unseren Sachen zusammen gekramt und fuhren mit unseren Rädern zu den St. Pauli Ladungsbrücken am Hafen. Durch den alten Elbtunnel hindurch erreichten wir das gegenüberliegende Elbufer. Das Hafengebiet ließen wir schnell hinter uns. Hinter uns grüßten aus der Ferne der Fernsehturm und der Michel, vor uns der historische Wasserturm Großer Sand am Veringkanal.

Wasserturm Großer Sand

Über die Alte Harburger Elbbrücke erreichten wir Harburg. Den Umweg mussten wir nehmen weil die Kattwyykbrücke leider wieder einmal (oder immer noch?) gesperrt war. Ab Finkenwerder waren wir wieder auf der gewünschten Route. Über Neuenfelde und Jork radelten wir entspannt durchs Alte Land bis nach Stade.

reich verziertes Bauernhaus eines Obsthofes
Pause am Deich

Es folgte ein ausgedehnter Bummel durch die verwinkelten Gassen der romantischen Altstadt. Nach einem Besuch des Museums im historischen Schwedenspeicher gönnten wir uns eine ausgedehnte Pause. Am alten Hafen hatten viele Lokale ihre Tisch und Stühle direkt an der Kaimauer. Hier ließ es sich genüsslich speisen, während man den Blick über den Hansehafen und den alten Kran schweifen lassen konnte.

unterwegs durch Stades Altstadt
Verpflegungspause am Hansehafen

Erfrischt und gestärkt machten wir uns auf den Rückweg entlang der Schwinge, vorbei am Yachthafen zum Elbdeich. Auf dem Weg nach Hamburg schien uns die Yorker Mühle aufmuntert zuzuwinken. Auf einen Umweg durch Wilhelmsburg verspürten wir wenig Lust. In Finkenwerder gab es eine kurze Erholungspause für unsere geplagten Waden. Nach einer kurzen Wartezeit ließen wir uns von der Fähre nach Teufelsbrück übersetzen. Von hier aus machten wir uns zügig auf den Heimweg.

Ausblick vom Finkenwerder Fähranleger auf Blankenese
Teufelsbrück wir kommen

Weitere Fotos von  Stade



Sonntag, 17. August 2008

Moorgürtel

Unsere heutige Fahrradtour führt uns durch das Naturschutzgebiet "Moorgürtel". Es liegt an der Süderelbe zwischen dem Alten Land, Neugraben-Fischbek und Neu Wulmsdorf. Wir starten von unserer Haustür und radeln zunächst zu den St. Pauli Landungsbrücken.

Eingang zum Alten Elbtunnel
Brücken und Schleusen
Wieder einmal wegen Wartungsarbeiten gesperrt - die Kattwykbrücke

Dort nutzen wir den alten Elbtunnel um nach Steinwerder auf die andere Seite der Norderelbe zu kommen. Schon bei der Fahrt durch den Hafen gibt es viel zu sehen. Wir müssen zahlreiche Brücken überqueren. Besonders imposant ist die Retheklappbrücke. Die Kattwykbrücke ist wegen Wartungsarbeiten leider gesperrt, so müssen wir einen Umweg über Harburg fahren. Wir verlassen die Elbinsel, überqueren die Süderelbe über die Brücke des 17. Juni, die für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt ist.

Brücke des 17. Juni
Lotsenkanal im Harburger Hafen

Nach einem Abstecher am Lotsenkanal passieren wir erst die Seehäfen und dann die Holborn Raffinerieanlage. Am Ende der Raffinerie biegen wir in den Moorburger Hinterdeich. Über uns donnert der Verkehr als wir unter die BAB 7 hindurchfahren. Hinter der Waltershofer Straße wird es dann endlich ruhiger. Entspannt fahren wir entlang der Moorburger Landscheide, einem der vielen Entwässerungsgräben, oder auch Wettern wie sie hier in der Süderelbmarsch genannt werden. Abrupt versperrt uns eine Schranke die Weiterfahrt durch ein Wasserschutzgebiet.

Harburger Industiegebiet
"Moorburger Landscheide"
Ende Gelände?

Wir biegen ab nach Norden in Richtung Francop. Nach einem kleinen Schlenker biegen wir am Francoper Hinterdeich ab. Hier beginnt nun endlich das Naturschutzgebiet Moorgürtel. An der Grenze zwischen Niedersachsen und Hamburg legen wir eine kleine Pause ein. Im nahen Kiosk gönnen wir uns eine Erfrischung.

nein, hier geht's weiter

romantisches Fachwerkhaus im Alten Land

Nach kurzer Rast fahren wir weiter. Am Nincoper Deich endet das Naturschutzgebiet. Auf dem Deich radeln wir nach Norden in Richtung Elbe. Im Gasthaus Altes Fährhaus in Cranz legen wir eine etwas längere Pause ein.

Airbus
Hafenlotsenbrüderschaft

Danach geht es weiter am Elbdeich stromaufwärts in Richtung Heimat. Auf dem Weg zum Fähranleger Finkenwerder passieren wir das Werkgelände von Airbus. Die Fähre 62 bringt uns einen Augenblick später direkt zurück zu den St. Pauli Landungsbrücken. Wir haben uns nach der Überfahrt mit dem Schiff gut erholt und radeln die letzten Kilometer nach Hause.

entspannende Überfahrt mit der Fähre

weitere Fotos von der Radtour durch den Moorgürtel


Mittwoch, 30. Juli 2008

Entlang der Bille nach Friedrichsruh

Der letzte Besuch im Garten der Schmetterlinge liegt schon etwas zurück. 1989 waren wir das letzte Mal in Friedrichruh. Das genaue Datum ist mir nicht mehr bekannt, weil ich damals mit einer analogen Spiegelreflex fotografiert habe und die Datenrückwand nicht immer dabei hatte. Bei unserer Radtour nach Aumühle habe ich meine kleine Powershot 95 in der Gürteltasche dabei

Blick von der Gelben Brücke
die Rote Brücke über die Bille
der Verkehr fließt träge auf der A1
die Bille in der Boberger Niederung
Schlosspark in Bergedorf

Erstes Etappenziel ist die Gelbe Brücke an der Bille. Von hier folgen wir der Bille. Hinter der Autobahn A1 schlängelt sich die Bille durch das Naturschutzgebiet der Boberger Niederung. Über uns kreisen Segelflugzeuge, die hier ihren Start- und Landplatz haben. Wir folgen dem Billewanderweg nach Bergedorf. Bei einem kurzen Bummel durch die malerische Altstadt und den Schlosspark mit dem Bergedorfer Schloss vertreten wir uns die Beine. Danach schwingen wir uns wieder in die Sättel unserer Drahtesel machen einen kurzen Abstecher an der Bergedorfer Mühle und folgen anschließend wieder dem Bille-Wanderweg.

Bergedorfer Mühle
Reinbeker Schloss
Reifenpanne an der Bille
Wir verlassen Hamburg und durchqueren den Krähenwald bei Reinbek. Am Mühlenteich passieren wir das Schloss Reinbek. Ein paar Meter hinter dem Tonteich macht mein Rad schlapp. Ein Platten am Hinterrad zwingt uns zu einer Pause. Nach getaner Arbeit erfrische ich mich kurz in der Bille. Dann geht es weiter. Nach etwa vier Kilometern sind wir endlich am Ziel in Friedrichsruh. Beim Bummel durch den Garten der Schmetterlinge können sich unsere strapazierten Wadenmuskeln wieder erholen. Bei Kaffee und Kuchen im angeschlossenen Café füllen wir unsere Energiereserven für den Rückweg wieder auf.

Ziel erreicht

zu den Fotos zu unserem Ausflug geht's hier